Oberland

Das Oberland, eine wald- und seenreiche Landschaft, ist Teil des baltischen Landrückens mit dessen höchsten Erhebungen um 300 m liegt im Westen der ehemaligen Provinz Ostpreußen zwischen Allenstein – Osterode – Deutsch-Eylau und fällt um ca. 100 m gegen die Küste bei Elbing hin ab. Es hat zahllose kleine Seen, von denen die meisten heute durch Kanäle verbunden sind.

Das Oberland umfaßt die ehemaligen Kreise Elbing, Preußisch-Holland, Mohrungen, Osterode, Rosenberg und Marienwerder.

Bevor die Ordensritter in 13. Jh. kamen, waren dort die beiden pruzzischen Stämme der Pomesanier und Pogesanier beheimatet.

Im Oberland entstanden im 13. Jahrhunderts bzw. am Beginn des 14. Jahrhunderts die Städte Elbing (erhielt 1246 die Stadtrechte), Riesenburg (1267/77), Christburg (1288/90), Preußisch-Holland (1297), Deutsch-Eylau (1305), Mohrungen (1327, nach Morungen in Thüringen benannt) Osterode (nach Osterode im Harz), Saalfeld (1305, nach der Saalfelder Linie der sächsischen Herzöge benannt).

Bekannt ist der Oberländische Kanal, der das Oberland mit der Küste bei Elbing verbindet und dabei über fünf sogenannte Rollberge einen Höhenunterschied von über 100m überwindet.