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Lage
Geschichte
Stadtplan
Sehenswertes
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Stettin, die größte Stadt in Pomorze Zachodnie
(Westpommern) und siebtgrößte Polens, ist ein bekannter
Seehafen - zusammen mit Swinemünde (Swinoujscie) der größte
Hafenkomplex an der Ostsee - und liegt an der Oder, 65 km von der
Ostsee und 150 km von Berlin entfernt. Stettin hat 420.000
Einwohner und ist Hauptstadt der nach ihr benannten Woiwodschaft.
Die Geschichte der Stadt reicht bis in das 9. Jahrhundert
zurück, als es hier noch eine durch ihren Handel bekannte
Burg gegeben hat. 1121 unterwirft der polnische König
Boleslaw III. die wendischen Siedlungsgebiete in Pommern und damit
Stettin. Der Pommeranenherzog Wartislaw I. Wird zur Tributzahlung
an den polnischen König verpflichtet und muß das
Christentum annehmen. Sein Nachfahre Boguslaw I. huldigt aber dem
deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa und wird von ihm 1181 mit
Pommern belehnt. Die Stadtrechte erhält Stettin 1243
verliehen. Stettin wurde Mitglied der Hanse. Nach dem Tode des
letzten slawischen Herrschers im Jahre 1637 hätte Stettin
aufgrund eines umstrittenen Erbfolgevertrages an die
Brandenburger fallen müssen. Aber es herrschte der 30jährige
Krieg. So fiel Stettin nach dem Westfälischen Frieden1648 an
Schweden. Für seinen erfolgreichen Widerstand gegen
Brandenburg erhielt Stettin vom Schwedenkönig Karl X. Gustav
das Wappen mit dem Kopf eines Greifen. Für 2 Mio. Taler hat
Schweden 1720 auf die Stadt zugunsten Preußens verzichtet.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Stettin zusammen mit Pommern,
Westpreußen und Ostpreußen einverleibt. Durch den
zweiten Weltkrieg waren 65 % der Stadtfläche zerstört. Heute
ist Stettin weitgehend wieder aufgebaut und Zentrum moderner
Industrie, Seefischerei und Schiffahrt, bedeutendes und
angesehenes Wissenschafts- und Kulturzentrum mit 5 Hochschulen,
Oper, Operette zwei dramaturgischen Theatern und Philharmonie,
zahlreicher wissenschaftlicher Anstalten und des Nationalmuseums.
Oberhalb des Oderufers zwischen den Brücken das Schloss
der Fürsten von Pomorze (Pommern), errichtet in der ersten
Hälfte des 14. Jahrhunderts an der Stelle der früheren
slawischen Burg und mehrmals um- und angebaut. Die Hakenterasse
an Westufer der Oder, benannt nach einem früheren Stettiner
Bürgermeister, der sie erbauen ließ. Das
Nationalmuseum im ehemaligen Parlament der Stände
oberhalb der Hakenterasse (heute Waly Chrobrego -
Crobry-Wälle). Die Stadttore: Hafentor (Brama
Portawa) an der KS. Kard. Wyszynskiego und das Königstor
(Brama Holdu Pruskiego) an der Straßeneinmündung der
Jana Matejki in die Trasa Zamkowa. Die St. Jakobs-Kathedrale
aus dem 12. Jahrhundert. Das gotische Rathaus aus
dem 13. Jahrhundert. Die gotische St. Peter und Paul-Kirche
am pl. sw. Piotra i Pawla.
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 Schloss-Hof
 Königstor
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