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Die sieben Brücken Königsbergs und die Graphentheorie |
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Die Pregel-Inseln Königsbergs waren einstmals durch sieben Brücken miteinander verbunden. Die Krämer-Brücke und die Schmiede-Brücke führten von Norden auf den Kneiphof, Grüne Brücke und Köttel-Brücke von Süden. Die Holz-Brücke überbrückte den nördlichen Pregelarm und die Hohe Brücke den südlichen. Die Honig-Brücke verband die beiden Inseln miteinander. Die Originalbrücken gibt es heute nicht mehr. Die südöstliche ist schon 1935 durch eine größere ersetzt worden. Die anderen sind im Laufe des zweiten Weltkriegs alle mehr oder weniger zerstört worden. Nur fünf dieser Übergänge gibt es heute noch, hier wurden neue Brücken errichtet. Zu Lebzeiten des Königsberger Philosophen Emanuel Kant – im achtzehnten Jahrhundert – gab es unter den Bürgern von Königsberg viele Spekulationen, ob es wohl möglich sei, alle sieben Brücken in einem Zuge zu überqueren und dabei jede nur einmal. Den Schweizer Mathematiker Leonhard Euler, der damals in St. Petersburg lehrte, inspirierte diese Frage, das Problem zu lösen. Er bewies, warum die Tour nicht möglich war (nur eine gerade Anzahl von Brücken hätte eine solche Tour ermöglicht) und entwickelte daraus seine Graphentheorie, welche im zwanzigsten Jahrhundert schließlich die Basis zur Theorie von Computernetzen werden sollte.
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Königsberg 1935 |
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Die sieben Brücken |
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Kaliningrad 2000 |
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